Samantha Gaul, Sopran

Samantha Gaul

Die arteMusica Stiftung hat mir mit ihrer großzügigen Förderung den Freiraum gegeben, meine ersten Schritte mit Zuversicht zu gehen und mich auf meine künstlerische Entwicklung zu konzentrieren.

Samantha Gaul ist festes Ensemblemitglied der Oper Leipzig, wo sie in Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Musetta (La Bohème), Sophie (Der Rosenkavalier), Gretel (Hänsel und Gretel), Ännchen (Der Freischütz), Nannetta (Falstaff) und Despina (Così fan tutte) regelmäßig auf der Bühne steht. Besondere Anerkennung erhielt sie für die Partie der L’Inconnue in der Uraufführung von „Coming Up For Air”.

In der Spielzeit 2026/27 gibt sie ihr Debüt als Lauretta und Suor Genovieffa (Il Trittico) und ist unter anderem in einer Neuproduktion von Le Nozze di Figaro als Susanna an der Oper Leipzig zu erleben.

Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, mit dem sie in der Partie der Pamina (Die Zauberflöte) am Festspielhaus Baden-Baden debütiert und erneut in der Béla Bartók National Concert Hall Budapest sowie am Teatro Olimpico Vicenza zu hören sein wird.

Konzertant wird Samantha Gaul in der Spielzeit 2026/27 mit Poulencs Gloria erstmals mit dem MDR-Sinfonieorchester im Gewandhaus Leipzig sowie mit den Bochumer Symphonikern in Haydns Die Jahreszeiten im Musikforum Ruhr auftreten.

Gemeinsam mit dem Thomanerchor Leipzig unter Andreas Reize wird sie mit Mozarts c-Moll Messe das Bachfest 2027 eröffnen.

Zahlreiche Gastengagements führten Samantha Gaul an renommierte Häuser wie die Komische Oper Berlin (Nannetta, Gretel), das NCPA Beijing (Adele), das Theater Basel (Augusta Leigh), das Staatstheater Darmstadt (Flora, Linfea), das Konzerttheater Bern (Musetta) sowie die Oper Frankfurt und die Opéra National de Montpellier (Najade). Am Staatstheater Augsburg überzeugte sie unter anderem als Sophie Scholl (Die Weiße Rose), in der Titelpartie von Hartmanns Simplicius Simplicissimus, als Serpetta (La finta giardiniera) und als Adina (L’elisir d’amore).

Darüber hinaus gastierte sie bei der Münchener Biennale für zeitgenössisches Musiktheater, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, dem Festival dei due Mondi Spoleto, in der Philharmonie Berlin, dem Kulturpalast Dresden, der Villa Wahnfried in Bayreuth, der Philharmonie Köln sowie der Liederhalle Stuttgart.

Als gefragte Konzert- und Liedsängerin gab Samantha Gaul im Frühjahr 2022 ihr Debüt bei der Schubertiade Hohenems mit dem Pianisten Kit Armstrong, mit dem sie Lieder nach Gedichten von Ulla Hahn zur Uraufführung brachte. Ihr Debüt an der Philharmonie Luxembourg gab sie mit Mahlers 4. Sinfonie unter Carlo Rizzari.

Von 2018 bis 2022 war sie Ensemblemitglied am Theater Freiburg, wo sie zentrale Partien ihres Fachs sang. Besondere Beachtung erhielt sie für ihre Interpretation der Titelpartie in der deutschen Erstaufführung von Mark-Anthony Turnages Coraline sowie für Janáčeks Das schlaue Füchslein, das sie auch für eine CD-Produktion mit NAXOS und dem SWR aufnahm.

Samantha Gaul wurde 2018 von der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert.

Samantha Gaul war Stipendiatin der arteMusica Stiftung.

„Gerade am Anfang einer beruflichen Laufbahn kann Unterstützung einen entscheidenden Unterschied machen. Die arteMusica Stiftung hat mir mit ihrer großzügigen Förderung den Freiraum gegeben, meine ersten Schritte mit Zuversicht zu gehen und mich auf meine künstlerische Entwicklung zu konzentrieren. Für diese Unterstützung und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, bin ich sehr dankbar.“

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