Petar Pejčić 

"Stipendiat der arteMusica Stiftung zu sein, gibt mir eine wichtige Stabilität, die ich in dieser besonderen Phase meines Lebens dringend benötige, um meine künstlerischen und beruflichen Ziele verfolgen zu können."

„Petar Pejčić ist eines der größten Cellotalente, das ich in den letzten zehn Jahren gehört habe. Er ist bereits jetzt ein erstaunlicher Künstler.“ –
Friedemann Eichhorn

“Er ist ein hervorragender Cellist und sehr natürlicher Musiker, der immer mit vollem Einsatz und Ausdruck spielt.“ – Jan Vogler

Gelobt als „Ein wunderbarer Musiker mit einem beeindruckenden Sinn für das Geschichtenerzählen“ (Le Soir), gehört der YCAT-Künstler Petar Pejčić zur Spitze
der neuen Generation klassischer Musiker. Als Gewinner der ECHO Rising Stars 2026–27 wird er in der kommenden Saison auf einigen der renommiertesten Bühnen Europas auftreten, darunter das Concertgebouw Amsterdam, die Elbphilharmonie Hamburg und der Palau de la Música Catalana in Barcelona.

Geboren in eine Musikerfamilie, begann Petar im Alter von vier Jahren in seiner Heimat Belgrad mit dem Cellospiel. Seine professionelle Laufbahn als Musiker begann mit dem Umzug nach Leipzig im Alter von fünfzehn Jahren, um seine Ausbildung bei dem renommierten Pädagogen Prof. Peter Bruns fortzusetzen. Seither wurde Petar als Preisträger vieler bedeutender internationaler Wettbewerbe anerkannt: Besonders hervorzuheben ist seine Auswahl als jüngster Finalist und Gewinner des 5. Preises beim Königin-Elisabeth Wettbewerb 2022. Im darauffolgenden Jahr errang er den 2. Preis beim Paulo Cello Wettbewerb 2023.

Die vergangene Konzertsaison brachte mehrere bedeutende Auftritte mit sich, darunter sein UK-Debüt mit dem BBC Symphony Orchestra und sein Debüt in Südkorea mit dem Korean Chamber Orchestra im Seoul Arts Center. Weitere Solokonzerte führten ihn zu führenden Orchestern wie: Helsinki Philharmonic, Kremerata Baltica, Antwerp Symphony Orchestra, Brussels Philharmonic, Grazer Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin und dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie, um nur einige zu nennen.

Als engagierter und vielseitiger Kammermusiker tritt Petar regelmäßig mit namhaften Künstlern wie James Baillieu, Janine Jansen, Friedemann Eichhorn, Giovanni Sollima, Martin Helmchen und Florian Uhlig auf.

In seinem Bestreben, klassische Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, engagiert er sich auch in ehrenamtlichen Projekten und interdisziplinären Kooperationen besonders hervorzuheben ist seine Zusammenarbeit mit dem Choreografen Jacopo Godani und der Dresden Frankfurt Dance Company, die die Verbindung von Musik und Bewegung neu denkt.

In Anerkennung seines außergewöhnlichen Talents erhielt Petar renommierte Stipendien durch die großzügige Unterstützung der arteMusica Stiftung, Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, der Stiftung Freunde Junger Musiker, der Dr. Hübner Stiftung sowie der Peter Klöckner Stiftung (Deutsche Stiftung Musikleben). Zudem ist er der erste Stipendiat des J & A Beare Bursary (2023/24) und wurde 2024 in das Schweizer Career Advancement Programme aufgenommen.

Petar setzt derzeit seine weiterführenden Studien an der renommierten Kronberg Academy unter der Leitung des legendären Prof. Frans Helmerson fort. Er spielt auf einem wertvollen Cello von Giuseppe Guarneri „filius Andreae“ aus dem Jahr 1694, das ihm großzügig von der Beare’s International Violin Society zur Verfügung gestellt wird, sowie auf einem Cello von Stephan von Baehr (Paris 2012), das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben als Leihgabe anvertraut ist.

Was bedeutet Dir die Musik?
 
Musik war für mich schon immer eine der wenigen Möglichkeiten, meine tiefsten Emotionen auszudrücken. Sie ist das, was ich auf dieser Welt am meisten liebe, und das wunderbare Medium des Cellospiels hat mir ermöglicht, genau das in Klang zu verwandeln.
 
Worin ist die arteMusica-Stiftung Dir hilfreich?
Stipendiat der arteMusica Stiftung zu sein und ihre großzügige Unterstützung zu erhalten, gibt mir eine wichtige Säule der Stabilität, die ich in dieser besonderen Phase meines Lebens dringend benötige, um meine künstlerischen und beruflichen Ziele verfolgen zu können. Für diese Möglichkeit bin ich zutiefst dankbar.